Montag, 28.04.2014 – hartes Schwimmen

Montag, 28.04.2014 – hartes Schwimmen

In den letzten Wochen standen so regenerative Übungen wie „Yoga“ auf dem Montags-Zettel. Heute sollte zur Abwechslung mal wieder geschwommen werden. 400m ein, 400m Technik, 20 x 100 zügig und 100 aus.
Nun ist das mit dem Schwimmen am Montag Abend ja immer so ein Problem: die sogenannte Schnellschwimmbahn im Nordbad ist ein Tummelplatz für allerhand Treibgut und die Altdeutsch-Rücken Fraktion lässt sich auch durch einen starken Beinschlag nicht davon abbringen, den vor fünfzig Jahren aufgestellten Jugendrekord von 30 Bahnen nochmal zu brechen.
Mittags konnte ich auch nicht ins Bad, blieb also nur das Vereinstraining. Da kann ich mein eigenes Programm natürlich komplett vergessen, sondern muss mich dem unterordnen, was der Trainer vorgibt. Also gehe ich um 20:45 Uhr ins Vereinstraining.

Großer Fehler…

Nach lockeren 300m Einschwimmen, sollen wir 300m Beinarbeit machen. Ich kann nix mit Beinen und ich hasse solche Übungen. Mir brennen die Oberschenkel wie die Hölle, was der Trainer nur mit den Worten kommentiert, dass der Beinschlag nicht aus dem Oberschenkel, sondern aus der Hüfte kommt.
Ist mir wurscht, mir brennen trotzdem die Oberschenkel

Danach stehen 4 x 50m Sprint auf seinem Zettel. OK, schnell schwimmen lernt man nur vom schnellen Schwimmen, aber ich fand die 3800m am Stück schwimmen in letzter Zeit sehr meditativ. Das heutige Programm war nichts für meine comfort-zone.
Weiter gings mit 250m Übungen Kraul, gefolgt von 250m Übungen Rücken. Rücken Abschlag zum Beispiel. Ist mir völlig schleierhaft, wie man einen Arm oben in der Luft halten kann, so lange, bis der andere Arm dort wieder vorbei kommt, um den Abschlag zu machen.  Also es geht schon irgendwie, aber dann befinde ich mich nicht mehr auf dem Wasser, sondern unter der Wasseroberfläche – ich tauche also ab, mit dem Effekt, dass mir Wasser in alle Körperöffnungen läuft.
Ich hoffe auf Nachsicht seitens des Trainers, werde aber erneut enttäuscht: wir schwimmen nochmal 4 x 50m Sprint, gefolgt von 4 x 200m wobei wir uns gegenseitig überholen sollen.

Nach dem zweiten 200er verabschiede ich mich mit Wadenkrämpfen vom Schwimmtraining und bin mir ziemlich sicher, dass ich in Zukunft lieber wieder auf die „Schnellschwimmbahn“ gehe, um mich mit Rentnern anzulegen.

Wollen doch mal sehen, wer hier die stärkeren Nerven hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.