Dienstag, 22.04.2014 – schwimmen ist schön

Dienstag, 22.04.2014 – schwimmen ist schön

Vor ein paar Monaten noch hätte ich mich niemals zu einer solchen Aussage hinreißen lassen. Erschreckend, dass ich meine Meinung über das Schwimmen jemals so ändern könnte.
Das geht sogar so weit, dass ich heute schwimmen gehe, obwohl es gar nicht auf dem Plan steht. Darauf ist nur irgendwas von Yoga zu lesen.
Wir sollen heute 150er Serien mit Paddles und Pullbuoy schwimmen. Je drei in GA1 / GA2 und GA3 (was auch immer das sein mag). In Zeiten ausgedrückt: 2:45 / 2:40 / 2:35
Bei den GA1 Einheiten muss ich schon vierer-Atmung machen um entsprechend langsam schwimmen zu können, bei den weiteren Einheiten lasse ich mehr Platz zu meinem Vorschwimmer, um ein wenig Tempo machen zu können. Die letzten Intervalle schwimme ich in 2:20

Schwimmen funktioniert also momentan recht gut. Laufen offensichtlich auch. Der Trainer spricht davon, dass ich im Wettkampf 4:38 bis 4:44 laufen könne.
Das wäre natürlich eine Hammerzeit.

Nur merke ich, dass ich von Tag zu Tag nervöser werde.  Noch 3,5 Wochen bis zum Wettkampf und ich schlafe von Nacht zu Nacht schlechter, weil ich den Wettkampf schon im Traum erlebe und dabei eine ganze Menge schief geht.
Dabei kommen auch immer wieder die Erinnerungen an 2007 hoch, als ich im Vorfeld so nervös war, dass ich die beiden letzten Nächte vor dem Ironman quasi gar nicht mehr schlafen konnte und am Wettkampftag so müde war, dass mir beim Laufen die Augen zugefallen sind.

Dabei habe ich eigentlich gar keinen Grund, nervös zu sein. Die Vorbereitung lief bislang problemlos, ich bin nicht ernsthaft krank geworden, habe keinerlei Verletzungen, keine Schmerzen bei irgendwas und bin top vorbereitet. Bis zum Wettkampf werde ich noch mindestens zweimal 3800m am Stück schwimmen, so dass ich mir darüber keine Gedanken machen muss, auf dem Rad fühle ich mich sowieso wohl und es ist ja auch meine stärkste Disziplin und das Laufen habe ich offensichtlich auch in den Griff bekommen.

Also: alles wird gut. Tschakka!!

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