Montag, 21.04.2014 – raceday

Montag, 21.04.2014 – raceday

Auweia, hab ich schlecht geschlafen in der letzten Nacht.
Der Grund ist, dass ich heute in Jügesheim einen 10er laufen soll. Ich bin schon ewig keinen solo 10er mehr gelaufen und hatte absolut keine Vorstellung, in welchem Tempo ich das schaffen könnte. Ich war also aufgeregt…
Zusätzlich zum 10er standen noch vier Stunden Radfahren auf dem Plan. Was lag da also näher, als mit dem Rad nach Jügesheim zu fahren (25 km), den 10er zu laufen und anschließend noch eine Tour dranzuhängen, um auf die vier Stunden zu kommen.
Da Hendrik auch mitkommen wollte, aber noch nicht angemeldet war, mussten wir schon um halb neun los. Während er inkl. Mütze alles anhatte, was sein Wintersortiment hergegeben hat, bin ich in kurz/kurz gefahren und habe ziemlich gefroren. Warm geworden ist mir dann erst wieder beim einlaufen.
Vor Ort habe ich noch ein paar Bekannte getroffen, konnte denen aber auch nicht so recht sagen, welche Zeit ich erwarte. Hab mal für mich hochgerechnet, dass ich die 800er immer in 4:20 gelaufen bin. Also sollte ich eigentlich auch die 10 im 4:20er Tempo laufen können. Macht 43:20.
Von den Insidern wurde mir empfohlen, mich weit nach vorne zu stellen, weil der Weg recht eng ist und man anfangs kaum überholen kann.  Also stehe ich zwei Meter hinter der Startlinie und bin mega nervös.
Als es losgeht, ist alle Nervosität weg. Kilometer um Kilometer laufe ich so schnell ich kann und überhole dabei zahlreiche andere Läufer. Die Kilometerangaben des Veranstalters stimmen so einigermaßen mit denen meiner Uhr überein und ich erkenne, dass ich vielleicht doch schneller als die 43:20 bin.

Am Ende zeigt die Uhr 40:40

Nicht schlecht, dafür dass ich kaum ausgeruht war und auch noch mit dem Rad hingefahren bin. Meine Zweifel, was meine Laufperformance angeht, sind jetzt jedenfalls weg. Samstag war das Schwimmen und Radfahren schon ganz OK, heute das Laufen. Ich glaube, das wird.

Danach gings dann gleich auf dem Rad weiter. Mittlerweile wars auch erträglich warm, so dass ich nicht mehr frieren musste. Nur mein schwerer Rucksack mit dem Fahrradschloss und den Laufschuhen hat ganz schön genervt und dafür gesorgt, dass ich irgendwann heftige Rückenschmerzen bekommen habe.

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