Montag, 24.03.2014 – die letzten acht Wochen

Montag, 24.03.2014 – die letzten acht Wochen

Nur noch acht Wochen bis zum Wettkampf.
Acht Wochen vor dem Wettkampf fangen zum Beispiel Marathonpläne an – manche auch zwölf Wochen vorher.  Es geht also langsam um die Wurst und das dürfte bei mir nicht viel anders sein.
Die jetzt kommende Woche ist mit rund 17 Stunden Training auch wieder ziemlich vollgepackt und ich werde wieder etwas improvisieren müssen, um das alles irgendwie in den normalen Alltag integriert zu bekommen. Freitag soll ich zum Beispiel zwei Stunden Rad fahren (flach).
Da fahren Nora und ich aber nach Herford.
Nun könnte ich ja einfach mit dem Rad nach Herford fahren, aber das sind 320 Kilometer mit 3.300 Höhenmeter. Eher unwahrscheinlich, dass ich das in zwei Stunden schaffe. Wohl auch unwahrscheinlich, dass ich das überhaupt schaffe.
Also Rad mitnehmen (sowieso) und dort zwei Stunden fahren? Flach? Rund um Herford gar nicht so einfach. Und dunkel wirds ja um diese Jahreszeit auch noch recht früh.
Vor der Arbeit gehts auch nicht, denn am Freitag habe ich meinen Gesundheits-Check (die Sache mit dem Schwindel ist mir doch etwas suspekt).

Naja, irgendwas wird sich schon ergeben.

Vielleicht gehe ich auch nur morgens eine Runde schwimmen.

Was eine perfekte Überleitung zum heutigen Trainingsprogramm ist.

15 x 200m Pullbuoy – genau wie letzte Woche Montag.

Da heute wieder offizielles Schwimmtraining vom DSW ist, hätte ich keine Bahn für mich allein. Mein eigenes Programm kann ich da also nicht abziehen. Auf die freie „Schnellschwimmerbahn“ will ich auch nicht, da es dort so unsäglich voll und langsam ist. Zudem finde ich 15 x 200 in ruhigem Tempo auch nicht so zielführend, um schneller zu werden (was ich ja will). Also entscheide ich mich dafür, beim Schwimmtraining mitzumachen. Neben einigen Technikübungen sollen wir auch insgesamt acht mal 50m all-out schwimmen, wobei wir die Flossen zu Hilfe nehmen sollen. Und um die Sache noch schöner zu machen, zu zweit nebeneinander.
Da sonst keiner mit ihm schwimmen will, trifft mich das Schicksal und ich darf mit Frank an den Start gehen.
Ich wünschte mir, wir hätten nur ein 25m Becken – denn das ist die Strecke, die ich gerade so im Sprint hinbekomme. Danach gehen mir ziemlich rapide die Körner aus. Beim ersten 50er schaffe ich die Strecke noch gerade so. Ergebnis: 35 Sekunden – und das mit Flossen
Wenn ich nach 25m in den Bummelmodus verfalle, sind es immerhin noch 37 Sekunden. Dreimal so anstrengend bringt also nur zwei Sekunden Zeitersparnis
Positiv anzumerken wäre, dass der Trainer Videoaufnahmen von mir gemacht hat und hinterher meinte, dass ich eine gute Gleitphase habe.
Schön schwimmen geht also schonmal – jetzt muss ich nur noch schnell werden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.