Montag, 26.08.2019 – ich habs überlebt

Montag, 26.08.2019 – ich habs überlebt

Soll: Schwimmen

Ist: Einen kleinen Nachtrag zum gestrigen Tag hab ich noch und der betrifft die Zeit ab Ende des Wettkampfs bis zu meinem ersten Eis des Tages.

Wir sind ja nun schon recht früh morgens zum Wettkampf gefahren. Zum Frühstück gabs vier Scheiben Toast mit Himbeermarmelade. Also nix, was den Magen länger beschäftigt und im Wettkampf für unangenehme Überraschungen sorgen sollte.
Nach dem Wettkampf gab es vom Veranstalter Banane, Melone und Apfel. Habe mir ein wenig Melone und noch weniger Apfel gegönnt.
Leider mussten wir dann ewig lange warten, bis es zur Siegerehrung kam.
Eigentlich sollte sie schon früher starten, weshalb ich auch nicht zum Auto laufen wollte, um meinen Geldbeutel zu holen und mir davon was „Vernünftiges“ zu kaufen.
Aber dann verzögerte sich alles mal wieder und bis ich endlich meine Flasche Fahrradreiniger in Händen hielt, war mein Blutzuckerspiegel schon auf ein bedrohliches Maß gesunken.

Nun stand noch die Rückfahrt nach Darmstadt an und da ich über Köln fahren wollte bzw. musste, um a) meine andere Schwester wieder nach Hause zu bringen und b) Nora aufzugabeln, die dort am Wochenende bei einer Freundin war, wurde die Fahrt etwas länger als sonst. Hinzu kam, dass NRW Ferienende hatte, was zusätzlich zu einer vollen Autobahn führte.
In Köln angekommen musste ich auch noch ausgerechnet in die Innenstadt, um Nora abzuholen. Und dort gabs natürlich auch noch irgendein Straßenfest, so dass ich nicht die Route fahren konnte, die mir das Navi ständig vorschlug.
War mein Blutzuckerspiegel drei Stunden vorher schon am Boden, hatte sich die Situation mittlerweile dramatisch entwickelt.

Du bist nicht du, wenn du hungrig bist!

Ich verfluchte alles. Die Stadt Köln, weil man nirgends parken, nicht einmal halten konnte. Den Innenstadtbereich ganz besonders. Alle Ampeln, die nicht sofort auf grün gesprungen sind und jeden Autofahrer, der vor mir her fuhr und mir einen potentiellen Parkplatz streitig machen würde.

Zum Glück fand ich dann doch noch einen Parkplatz und da wir in der Innenstadt waren, war auch die Suche nach einem Restaurant erfolgreich. Wir entschieden uns für Sushi und so langsam senkte sich mein Adrenalinspiegel wieder.
Hinterher sind wir noch ein riesiges Eis essen gewesen und nachdem ich das intus hatte fand ich, dass Köln eigentlich doch ne ganz nette Stadt ist und man hier echt viel unternehmen kann.

Was 1000kcal für einen Unterschied machen können.

Zum heutigen Schwimmprogramm: ich bin abends ins DSW Schwimmtraining gegangen. Angeblich 2.350 Meter, was natürlich nicht stimmt. Aber egal. Schuldigkeit getan.

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