Montag, 04.02.2019 – schwimmen ist toll

Montag, 04.02.2019 – schwimmen ist toll

Soll: Schwimmen Vereinstraining

Ist: Bevor es am späten Abend ins Schwimmtraining geht, fahre ich noch ein wenig Rad. Zunächst morgens zur Arbeit. Ziemlich kalte Angelegenheit, aber noch zu ertragen. Jedenfalls viel besser als vor zwei Wochen, als ich mir die Finger abgefroren habe. Außerdem merkt man mittlerweile, dass die Sonne morgens früher aufgeht.
Wenn nur die Temperaturen weiter steigen würden.
Nachdem ich wieder zu Hause bin, setze ich mich nochmal kurz auf die Rolle, da ich bei Zwift ein zwölf Wochen Trainingsprogramm fahren möchte.
Heute gab es nur ein 35 Minuten Programm in dem die verschiedenen Belastungszonen basierend auf meinem FTP Wert gefahren werden sollten. Das ging hoch bis eine Minute 355 Watt. Eigentlich ist der Wert ganz gut zu schaffen, aber im Ergometer Mode, den ich auf der Rolle dafür ausgewählt habe, bleibt zwar der Widerstand gleich, egal ob man bergauf oder bergab fährt, aber man muss mit ziemlich hoher Trittfrequenz fahren, was die Sache extrem anstrengend macht.
Wie geschrieben: nach 35 Minuten war Schluss und somit war die Zeit auch zu knapp, um unter dem Rad einen See aus Schweiß anzulegen.
Laut Trainingsplan geht es am Donnerstag weiter. Sieht sehr abwechslungsreich aus.

Jetzt blieb noch das Vereinstraing Schwimmen.
Um halb vier meldet sich Frank zum ersten Mal:

F: Heute Abend Vereinstraining?
T: Denke schon
F: Wovon hängt das ab? Lust habe ich auch nicht!
T: Ich hab totale Lust.
F: Echt?
T: Klar
F: Lügner
T: Echt
F: Ich habe schwere Beine
T: von was?
F: Keine Ahnung.
T: Du hast doch gestern rumgetrödelt. Vom Radfahren kann’s nicht sein.
F: Da hupt der richtige
T:

Damit wäre eigentlich alles geklärt. Um 20:45 Uhr beginnt das Training.
Um 19:10 Uhr dann diese Nachricht:

F: Ich schaffe es nicht! Stau auf der A3
T: Hast du ein Glück

Habe da so einen Verdacht und öffne meine Stau-App. Auf der gesamten A3 gibt es die ein oder andere Baustelle. Die Verzögerungen werden mit ca. einer Minute angegeben.
Ich gehe natürlich hin und grüble die ganze Zeit, ob ich wieder auf die Bahn mit den ganzen Schnellen gehen soll, oder mich doch lieber auf der zweiten Bahn einreihe.
Beschließe dann aber doch, es mal wieder zu probieren. Ich kann ja zur Not hinten schwimmen – da halte ich niemanden auf.
Nach 600 Metern einschwimmen sollen wir 8 x 50m schwimmen, wovon die ersten 25m Beinarbeit geschwommen werden sollen.
Beinarbeit.
Hier könnte sich mein Samstagstraining der vergangenen Wochen auszahlen. Tut es aber nicht. Es ist sau-anstrengend und ich habe das Gefühl, dass mir gleich die Oberschenkel platzen.
Als die 400 Meter endlich rum sind, sollen 200m beliebig geschwommen werden, wobei 25 Meter in Altdeutsch Rücken zurückgelegt werden sollen.
Ich weiß gar nicht, wieso man sowas freiwillig schwimmen kann? Also die ganzen Rentner, die die gesamte Bahnenbreite benötigen…
Bei jedem Zug dringt Wasser in meine Nase, obwohl ich versuche dadurch auszuatmen.
Jetzt ist das miese Programm endlich vorbei und wir sollen 6 x 200 Meter schwimmen. Abgangszeit alle vier Minuten
Ich hänge mich bei den drei Heißdüsen hinten in den Wasserschatten und bin überrascht, wie gut ich mitkomme. Die drei wechseln sich vorne nach jedem 200er ab. Mich fragen sie zum Glück erst gar nicht. Das Tempo variiert zwischen 3:28 und 3:35 – je nachdem wer vorne schwimmt. OK, das ist jetzt auch für meine Verhältnisse nicht besonders schnell – gerade mal Zeiten von 1:45 auf 100 Meter und damit noch über zehn Sekunden entfernt von meiner Wunschzeit. Dennoch bin ich zufrieden.
Schwimme mich danach noch 100 Meter aus und komme so auf 2.500 Meter.

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