Samstag, 05.01.2019 – das volle Programm

Samstag, 05.01.2019 – das volle Programm

Soll: 90 Minuten GA1 Lauf hügeliges Terrain / Radfahren Einbein-Drills Rolle

Ist: Ich will morgens um halb sieben die 1,5 Stunden laufen, damit ich es hinter mir habe und nicht den ganzen Tag vor mir herschiebe.
Werde dann irgendwann in der Nacht wach, weil Regen aufs Dachfenster trommelt.
Das verspricht ja toll zu werden, wenn ich durch den matschigen Wald laufen muss…
Um viertel nach sechs klingelt der Wecker und das Prasseln des Regens ist immer noch so intensiv, wie ein paar Stunden zuvor.
Beschließe, dass mich mein guter Vorsatz mal kreuzweise kann, drehe mich wieder um und schlafe bis neun weiter.
Um halb elf muss ich mit Nina im Nordbad sein, damit sie zum Schwimmkurs gehen kann. Die halbe Stunde nutze ich, um 1000m zu schwimmen. Ich bin überrascht, wie schlecht das funktioniert.
Kaum zwei Wochen nicht geschwommen, habe ich das Gefühl wieder von vorne anzufangen.

Am frühen Nachmittag – der Regen hatte mittlerweile aufgehört – ziehe ich mir meine ältesten Laufschuhe an, um eine Runde im Matsch zu laufen.
Fühle mich wie ein Wechselblüter, der eine warme Umgebungstemperatur braucht, um auf Touren zu kommen. Da die Umgebungstemperatur draußen alles andere als warm ist, komme ich überhaupt nicht auf Touren.
Was auf Mallorca locker zu einem Schnitt deutlich unter 5 min/km sorgte, lässt mich hier Werte deutlich über dieser Marke laufen.
Nach 1:28 bin ich wieder zurück und die 270 Höhenmeter zeigen, dass ich das mit dem hügeligen Terrain ernst genommen habe.

Fehlte nur noch die Einheit auf der Rolle.
Dazu baue ich meine Rolle wieder auf, die ich Frank während meines Urlaubs geliehen hatte (was ich mir hätte sparen können, da er ja sowieso lieber draußen gefahren ist).
Konkret sah das Programm folgendes vor:

15 min locker einfahren
12 x 45 sec einbeiniges Treten (anderes Bein aus Pedal ausklinken und abstellen)
Pause dazwischen je 1 min locker beidbeinig treten
15 min ausfahren

Um das ganze etwas abwechslungsreicher zu gestalten, bin ich das ganze auf Zwift gefahren.
Was für eine bescheuerte Idee…
Wenn es auf der Strecke bergauf ging, hat die Rolle natürlich den Widerstand erhöht, was widerum dazu führte, dass ich wie ein Gestörter versuchte, einbeinig einen Berg hochzufahren.
Was in der Natur schon nicht funktioniert, funktioniert auf einem Smarttrainer ebensowenig.
Ich habs dann irgendwann geschafft, wobei ich nicht nur mit den Tücken des Programms zu kämpfen hatte, sondern auch dauernd überlegen musste, ob ich jetzt mit dem linken oder rechten Bein einbeinig treten muss, weil ich das regelmäßig in der Pause wieder vergessen habe.

Zusammengefasst habe ich heute also das volle Programm gemacht: schwimmen, radfahren, laufen

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