Sonntag, 26.04.2015 – erste lange Radausfahrt.

Sonntag, 26.04.2015 – erste lange Radausfahrt.

Soll: Rad 5:00 flach GA1

Ist: Vor kurzem bin ich dieses Jahr das erste mal eine Strecke über 100 Kilometer gefahren. Fünf Stunden habe ich dieses Jahr noch gar nicht auf dem Rad gesessen. Das heutige Training verspricht, eine echte Herausforderung zu werden.
Uwe und Hendrik hatten Interesse bekundet, mich zu begleiten. Frank treibt sich in Kopenhagen rum.
Um zwölf Uhr ist Abfahrt und um halb eins wollen wir bei Hendrik sein. Von dort soll es Richtung Westen gehen, den Rhein-Radweg südwärts um dann einen kleinen Abstecher in den Odenwald zu machen, um noch den ein oder anderen Hügel mitzunehmen. Insgesamt 150 Kilometer.
Als wir bei Hendrik losfahren, müssen wir allerdings feststellen, dass uns dunkle Regenwolken den Weg Richtung Westen versperren. Also kurz umdisponiert und direkt südwärts gefahren, um dem Regen aus dem Weg zu gehen.
Nach fünf Kilometern kommen die ersten Regentropfen von oben, gerade als wir an einem McDonalds vorbeifahren. Uwe und ich sind dafür, das als Zeichen zu sehen und uns ein Happy Meal zu holen. Hendrik meint aber, dass wir uns beeilen sollen, um unter der Regenwolke drunter durch zu fahren. :rolleyes:
Naja, Hendrik sollte Recht behalten. Nach einem Kilometer kam kein einziger Tropfen mehr von oben.
Wir fuhren jetzt quasi die Form eines U, um einmal unten herum um das Regengebiet herumzufahren und wieder auf die ursprüngliche Strecke zurück zu kommen. Das Wasser kam so zwar nicht von oben, dafür aber von unten, wo kurz vorher das Regengebiet vorbeigezogen ist. Die Straßen waren teilweise geflutet.
Nach 2,5 Stunden zog es Hendrik und Uwe wieder zu ihren Familien zurück, so dass wir uns trennten.
Durch den Umweg bin ich nicht mehr die angedachte Strecke gefahren, sonst wäre ich vermutlich erst nach sechs Stunden zu Hause gewesen. Den ein oder anderen Hügel im Odenwald habe ich dennoch mitgenommen und so war ich nach 5:07 und 141 Kilometern mit knapp 700 Höhenmetern wieder zu Hause.

Ist mir gerade noch ein völliges Rätsel, wie ich in neun Wochen da nochmal 40 Kilometer draufpacken soll, dabei aber weniger Zeit brauche und anschließend noch einen Marathon laufe?

Aber diese Gedanken hatte ich im letzten Jahr auch schon und dann hats am Wettkampftag ja doch ganz gut geklappt.

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