Freitag, 24.04.2015 – wir steigern uns auf zwei Einheiten am Tag

Freitag, 24.04.2015 – wir steigern uns auf zwei Einheiten am Tag

Soll: Schwimmen
200m ein
15 x 200m mittleres Tempo, P 0:30
200m aus

Rad:  Kraftausdauer Strasse (5 x 8min)
30 min einfahren
5 x 8 min GA2 mit TF 55-65 im Sitzen am Berg, dazwischen dann je 10min Pause
30 min ausfahren

Ist: Wie immer am Freitag, bin ich um halb sieben im Nordbad. Frank ist heute auch wieder dabei und irgendwann später kommt auch Markus.
Mit 200m ein- und ausschwimmen sind wir streng genommen bei 17 x 200m.
Vorteil: man muss sich keinen Plan ausgedruckt an den Beckenrand legen. Solch ein Programm kann man sich auch mit Blutarmut im Hirn merken.
Nachteil: 17 x 200m ist sterbenslangweilig.

17 x 200m ist vergleichbar mit 20 x 800m laufen. Die Zeiten ähneln sich (für beides braucht man ca. 3:30 Minuten) und die Monotonie ist identisch.

Das soll sich am frühen Nachmittag ändern, als wir uns zum Rad fahren verabreden. Da es bei Frank weit und breit keinen Hügel gibt, für den man acht Minuten benötigen würde, verabreden wir uns bei mir. Hier liegt der Frankenstein in Sichtweite

Nachdem wir uns eine halbe Stunde eingefahren haben, gehts zum ersten Mal die Steigung hoch.
Nach acht Minuten kehren wir um und fahren wieder nach unten. Dafür brauchen wir leider nur zwei Minuten, aber da wir keine Ahnung haben, wo wir die nächsten acht Minuten verbringen sollen, fahren wir einfach wieder hoch.
Dieses mal kommen wir nicht so weit, wie beim ersten mal. Erste Ermüdungserscheinungen?
Runter das gleiche Spiel: 2 Minuten.
Wieder hoch – nicht mal mehr die Marke von der letzten Bergauf-Fahrt erreicht.
Runter: 2 Minuten.
Viertes mal hoch: noch weniger Meter geschafft.
Wieder runter und fünftes mal hoch. Dieses mal legen wir uns mächtig ins Zeug, was auch daran liegt, dass wir einen Radfahrer, den wir schon beim Runterfahren gesehen haben, noch überholen wollen.
Ziel erreicht: Radfahrer überholt, wobei wir versuchen, uns betont locker dabei zu unterhalten  und deutlich weiter gekommen als beim ersten mal.

Dafür sind wir hinterher völlig im Arsch und rollen ganz locker auf der anderen Seite den Berg runter und nach Hause.

Eigentlich hätten wir ja 2:20 fahren sollen. Da wir die Pausen etwas gekürzt haben, sind nur 1:53 zusammen gekommen. Reicht aber auch.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.